Int: Bei uns zu Gast ist heute Bernd Arian, der uns für die Biennale einen Entwurf geliefert hat. Willkommen Bernd, wie würden Sie uns Ihr Projekt beschreiben?
Bernd: Hallo! Ich lege Wert darauf dass man das Ganze als einen Raum ansieht und nicht als einen Körper, ich lasse den Besucher von Außen die innere Form nur erahnen, die Dramatik, die der Innenraum entfaltet wenn man diesen betritt, weckt in jedem verschiedene Gedanken die auf ähnlichen Gefühlen beruhen, jedoch zu verschiedenen Ergebnissen führen.
Int: Wie kamen Sie zu dieser Form?
Bernd: Als erstes galt es sich zu definieren in der Raum-Körper-Zeitdimension, wie fühle ich mich in meinem (Klang)Raum und dann ließ ich das innere Bild meines Raumes in mir aufsteigen und stellte es schließlich mit Musik dar. Hier kam der Sprung in dem ich meinen Raum in die Visualisierung der Musik einbettete die ich damit extrudierte.
Int.: Was waren Ihre Beweggründe zu diesem Entwurf?
Bernd: Ich war auf der Suche nach einer alternativen Entwurfsmethode und stieß schließlich auf die Musik, eigentlich kann man mit Musik Umgebungen, Landschaften und Stimmungen sehr gut beschreiben, verweise hiermit zB auf Tschaikovsky – natürlich ohne den Anspruch zu erheben, auf diesem Niveau Musik zu machen. Ich dachte mir, dass man mit Musik ebenso gut umgekehrt einen Raum skizzieren könne, und habe dies dann auch in Folge getan.
Int.: Danke!


