AUSLOBER
OEGLA - Österr. Gesell. f. Landschaftsplanung u. Landschaftsarchitektur
TEILNAHMEBERECHTIGTE
Ordentliche StudentInnen der Studienrichtungen Landschaftsarchitektur, Landschaftsplanung und Landschaftspflege bzw. AbsolventInnen genannter Studienrichtungen, die ihr Studium frühestens in den Kalenderjahren 2004/2005 abgeschlossen haben. Unter der Federführung von Teilnahmeberechtigten ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit erwünscht und zugelassen.
JURY
Andrea Cejka - HSR Rapperswil
Peter Zöch - Redakteur Topos, München
Elisabeth Schimana - Künstlerin, Hainburg
Brigitte Jedelsky - Magistrat d. Stadt Wien
Roman Delugan, Architekt, Wien
AUFGABE
Mobilisierungs- und Transformationsprozesse sind auf allen Ebenen der heutigen Gesellschaft zu beobachten. Geschwindigkeit beeinflusst fast alle Lebensbereiche. Freiräume und Gebäude müssen flexibel für unterschiedliche Nutzungen sein. Verkehrssysteme werden ständig optimiert, Arbeitsprozesse effizienter gestaltet. Unsere Arbeitswelt ändert sich ständig. Diese Trends manifestieren sich räumlich im Umbau von ganzen Stadtarealen und in der Anpassung von Natur- und Erholungslandschaften an die Bedürfnisse der Freizeitindustrie und der ökonomischen Verwertbarkeit. Geschwindigkeit erweitert die Möglichkeiten der Raumwahrnehmung. Ebenso nimmt der Wunsch nach Authentizität und Sinnlichkeit zu. Entschleunigung und Verlangsamung ermöglichen, Orte und deren Entwicklung bewusst und intensiv wahrzunehmen sowie den Rhythmus der Jahres- und Tageszeiten zu erleben.
Wie ist es möglich, Räume zu gestalten, die beide Aspekte, Beschleunigung und Entschleunigung, in gleicher Weise berücksichtigen, und Raumqualitäten zu schaffen, die alle NutzerInnen ansprechen? Wie nehmen Menschen, die sich mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten fortbewegen, ihre Umgebung wahr, und wie müssen Freiräume beschaffen sein, damit sie den jeweiligen Wahrnehmungsmustern gerecht werden? Was benötigen Menschen für ihrer jeweilige Fortbewegungsart, ohne dass eine Nutzung den Raum ausschließlich dominiert? Was fördert die Entschleunigung im Außenraum, ohne dass dadurch seine Nutzungsintensität reduziert wird?
PREISE
1. Preis: 1.000 EUR
2. Preis: 750 EUR
3. Preis: Sachpreise
UNTERLAGEN
OEGLA
Schiffamtsgasse 18/16
1020 Wien
TERMINE
Abgabe: 1. Oktober 2005
Jury: 29.Oktober 2005
Vernissage und Preisverleihung: November 2005