Offener EU-weiter anonymer Realisierungswettbewerb in 2 Phasen nach den GRW 95. An der 2. Phase werden voraussichtlich 25 ausgewählte Teilnehmer der 1. Phase beteiligt.
ABGABE: 26.07.2005
Offizieller Name und Anschrift des Auftraggebers:
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Att: Herrn Dittrich, Ref. IV S 3
Fasanenstr. 87, D-10623 Berlin
T +49 (0)1888/401-8103.
F +49 (0)1888/401-8109
Architektur@bbr.bund.de
www.bbr.bund.de.
Nähere Auskünfte / Unterlagen / Bewerbungen an:
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Att: Herrn Dittrich, Ref. IV S 3
Fasanenstr. 87, D-10623 Berlin
T +49 (0)1888/401-8103.
F +49 (0)1888/401-8109
Architektur@bbr.bund.de
www.bbr.bund.de
Teilnahmeberechtigt sind:
Arbeitsgemeinschaften von Architekten (federführend) und Garten- oder Landschaftsarchitekten des EWR-Raumes.
Wettbewerbssprache:
Deutsch
JURYMITGLIEDER
Prof. Julia Bolles-Wilson, Architektin, Münster;
Nikolaus Hirsch, Architekt, Frankfurt/M./GB-London;
HG Merz, Architekt / Ausstellungsgestalter, Stuttgart/Berlin;
Till Schneider, Architekt, Frankfurt/M.;
Doris Wälchli, Architektin, CH-Lausanne;
Prof. Ariane Röntz, Landschaftsarchitektin, Berlin/Kassel;
Donata Valentien, Landschaftsarchitektin, Wessling;
Staatsministerin Dr. Christina Weiss, BKM;
Staatssekretär Tilo Braune, BMVBW;
Senator Dr. Thomas Flierl, Berlin;
Senatorin Ingeborg Junge-Reyer, Berlin;
Dr. Andreas Nachama, Stiftung Topographie des Terrors, Berlin;
Prof. Dr. Stefanie Endlich, Stiftungsrat der Stiftung Topographie des Terrors, Berlin.
PREISGELD:
Die Wettbewerbssumme beträgt 100 000 EUR inkl. USt.: 1. Preis 33 000 EUR
2. Preis 22 000 EUR
3. Preis 15 000 EUR
4. Preis 10 000 EUR und 4 Ankäufe je 5 000 EUR.AUFGABE:
Auf dem Gelände der "Topographie des Terrors" in Berlin-Kreuzberg, konzentrierten sich von 1933 bis 1945 in einzigartiger Weise zentrale Einrichtungen des nationalsozialistischen SS- und Polizeistaates. Hier soll in angemessen würdevoller, funktionaler Architektur ein Ausstellungsgebäude mit begleitenden wissenschaftlichen und pädagogischen Funktionen der Stiftung Topographie des Terrors mit einer Hauptnutzfläche (HNF) von ca. 2 850 m2 errichtet werden. Eine zurückhaltende Gestaltung des Geländes als "Hauptexponat" (Bearbeitungsbereich ca. 3 ha) soll die Zugänglichkeit und den Erhalt der Ausgrabungen gewährleisten. Der Bauherr gibt die maximalen Baukosten verbindlich vor (siehe Auslobungstext). Da es sich vorrangig um einen Ort der Aufklärung über die Täter und nicht des Gedenkens an die Opfer handelt, ist eine künstlerisch überhöhte, symbolträchtige Architektur seitens des Auslobers und der Stiftung nicht erwünscht.