Ziel des Wettbewerbes – der zum dritten Mal stattfindet – ist es aufzuzeigen, wie attraktiv und vielseitig sich moderne Ziegel-Architektur heute in Österreich präsentiert.
Zu Einreichungen eingeladen sind Bauherren/Bauträger, Architekten/Planer und Baumeister/Bauausführende, wobei vier Kategorien zur Verfügung stehen:
* Wohnbau kleinvolumig
* Wohnbau großvolumig
* Nicht-Wohnbau
* Steildach mit Tondachziegel
Je Kategorie wird ein Preisgeld in der Höhe von 2.000,– Euro vergeben. Zusätzlich zu den Siegern je Kategorie wird die Fachjury noch weitere sechs – also insgesamt zehn – österreichische Projekte auswählen, die zum internationalen brick award ´12 eingereicht werden.
Mit dem austrian brick and roof award (abara) wurde vor vier Jahren ein Wettbewerb ins Leben gerufen, um beispielgebende Ziegel-Architektur – moderne Neubauten sowie zeitgemäße Zubauten und interessante Sanierungsprojekte – in Österreich entsprechend zu würdigen.
Außerdem wird dann mit den schönsten österreichischen Projekten in den – ebenfalls alle zwei Jahre stattfindenden – internationalen brick award gegangen.
„Wir suchen Projekte, die sich mit dem Potenzial des Ziegels in seinen vielfältigen Eigenschaften und Funktionen beschäftigen. Projekte, die klar machen, was mit dem innovativen Baustoff Ziegel heute alles möglich ist“, erläutert Dipl.-Ing. Norbert Prommer, Österreich-Geschäftsführer des Verbandes Österreichischer Ziegelwerke.
In diesem Zusammenhang spielt – so Prommer – eine Reihe von verschiedenen Aspekten eine Rolle:
* Auseinandersetzung des Projektes/der Projekt-Architektur mit dem Ziegel in seinen zahlreichen funktionalen Ausprägungen – Wand, Dach, Decke, Keller etc.
* Der Ziegel als Baustoff im Trend der Zeit – speziell auch im Hinblick auf seine umfassend betrachtete – qualitative, ökologische und soziale – Nachhaltigkeit
* Optimale Auslotung der vielfältigen Eigenschaften des Baustoffs Ziegel – Wärmeschutz, Schallschutz, Brandschutz, Feuchtepufferung, Wärmespeicherung, Dauerhaftigkeit, Ökonomie usw.
* Gestaltung eines Ziegelbaus unter der Maxime technischer und ästhetischer Optimierung
* Wechselwirkungen des Ziegels in seinen ökonomischen, ökologischen und gestalterischen Ausprägungen im Rahmen des Gebäudes selbst sowie in seiner Interaktion mit dem Umfeld
Vier Kategorien
* Wohnbau kleinvolumig (Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus)
* Wohnbau großvolumig (Reihenhaus, Mehrfamilienhaus)
* Nicht-Wohnbau (Bürobau, Schule, Kindergarten, Studentenheim, Krankenhaus, Industriebau, Kirche etc.)
* Steildach mit Tondachziegel (Wohnbau und Nicht-Wohnbau)
Kriterien für die Einreichung/Nominierung eines Projektes
* Ein maßgeblicher Teil des Projektes muss aus Ziegel bestehen (Hintermauerziegel, Sichtziegel und/oder Tondachziegel).
* Fertigstellungsdatum für das Projekt ist das Jahr 2007 oder später.
* Eingereicht werden können Neubauten, Zubauten und architektonisch interessante Sanierungen.
Teilnahmeberechtigt sind:
* Architekten, Planer
* Bauherren, Bauträger
* Baumeister, Baufirmen
Jeder Beteiligte eines Projektes kann also (im Einvernehmen mit den anderen Projektbeteiligten!) die Einreichung vornehmen.
Von ein und derselben Person können auch mehrere Projekte eingereicht werden.
Einreichungsunterlagen
Erforderlich sind sorgfältig erarbeitete Einreichungsunterlagen mit mindestens drei Fotos (möglichst von verschiedenen Standorten) und ausreichend Information, damit die Fachjury ihre Entscheidungen auf fundierter Basis treffen kann (z.B. bautechnische Lösungen, Art der Ziegel und Verwendung, Innovationen, Energiekonzept, wirtschaftliches Konzept, städtebauliches Umfeld etc.).
Anhand der eingereichten Unterlagen wird die Fachjury in jeder Kategorie ein Siegerprojekt küren.
Mitglieder der Fachjury
* Judith Eiblmayr (Architektin, Architekturkritikerin)
* Roland Gnaiger (Architekt, Universitätsprofessor)
* Winfried Kallinger (Kallco Bauträger GmbH)
* Gerhard Koch (Verband Österreichischer Ziegelwerke)
* Martin Olbrich (Tondach Gleinstätten)
* Christian Weinhapl (Wienerberger Österreich)
Einreichschluss, Preisgeld, Preisverleihung
In jeder der vier Kategorien (Wohnbau kleinvolumig, Wohnbau großvolumig, Nicht-Wohnbau, Steildach mit Tondachziegel) wird von der Fachjury ein Sieger gekürt.
Das Preisgeld je Kategorie/für jeden Sieger beträgt jeweils € 2.000,–.
Alle für die Einreichung erforderlichen Unterlagen – sowie zusätzlich auch eine entsprechend beschriftete CD mit sämtlichen Einreichungsunterlagen! – sind
bis spätestens 11. April 2011 (Poststempel) per Post zu senden an:
Verband Österreichischer Ziegelwerke
Wienerbergstraße 11
1100 Wien
Kennwort: „austrian brick and roof award 11/12“
Eine (fristgerechte) Abgabe vor Ort ist möglich.
Die Fachjury wird voraussichtlich im Mai 2011 zusammentreten.
Die Preisverleihung erfolgt im Herbst 2011 im Zuge einer feierlichen Veranstaltung.
Alle vier Siegerprojekte (und auch die sechs weiteren, für die Einreichung zum internationalen brick award ´12 ausgewählten Projekte – siehe unten) werden in Fachpublikationen – Architektur- und Baufachzeitschriften – österreichweit präsentiert.
Außerdem werden die Award-Gewinnerprojekte im Rahmen eines Präsentationsvideos bei der Veranstaltung zur Preisverleihung vorgestellt.
- Verfasser/in:
- Redaktion GAT Graz Architektur Täglich
Weiterführende Links
