Viele aus Kärnten leben im Exil, besonders viele aus Literatur und Kunst, in der Unterhaltungsbranche, am Theater und beim Film. Alle sind aufgerufen, sich um die Kärntner Landtagswahl am 1. März zu kümmern, um zu verhindern, dass noch einmal die Sekte im orangen Habitus die Macht in Kärnten übernimmt. Ihre Mission, der nationale Sozialismus mit friedlichem Antlitz, ist mit dem Tod ihres Oberpriesters gescheitert. Die Unterläufel basteln an seiner Apotheose, trommeln ihr Hare Haida und wollen beweisen, dass jeder Depp oder orange gefärbte Besenstiel in Kärnten Landeshauptmann werden kann. Das ist eine Beleidigung für jedes intelligente Lebewesen. Umso dringender sind alle aufgerufen, die Menschen in Kärnten zu überzeugen, zur Wahl zu gehen und andere, nicht deutschtümelnde Kandidaten und Parteien zu wählen. Im Grunde haben nur die Grünen Anstand. Aber SPÖ und ÖVP zu wählen ist immer noch besser als Blau und Orange. Wer seinen ersten Wohnsitz in Kärnten hat, kann noch bis zum 25.Feber schriftlich und bis zum 26. Feber telefonisch eine Wahlkarte beantragen. Auch wer nicht wählen darf, kann sich nützlich machen, Freunde und Verwandte in Kärnten anrufen oder besuchen, um sie zu überzeugen, dass ein Sieg der orangen Partei ein großer Schaden für Kärnten, Österreich und ein friedliches Europa bedeutet. Auch die Bundesregierung ist aufgerufen, Ihren Beitrag zu leisten, Kärnten wieder in die zivilisierte Welt zu integrieren. Es gibt ein Notfallsprogramm für Kärnten, das nicht nur den jämmerlichen Ortstafelstreit beenden wird, sondern auch dem letzten Anhänger der orangen Sekte klarmachen kann, was es bedeutet, wenn sich Kärnten weiter so benimmt wie bisher. Die Palette reicht von Fahrzeugkontrollen, dem Abzug der ÖBB-Direktion aus Villach und anderen Unfreundlichkeiten bis zum Sperren der Konten bei der Nationalbank und dem Einführen des Kärntner Notschillings, mit dem der Bund hinkünftig seinen finanziellen Verpflichtungen gegenüber Kärnten nachkommen wird. Das betrifft alle Transferzahlungen wie Pensionen, Kinder- und Arbeitslosengeld, aber auch die Lehrergehälter. Vorher wird es ein Ultimatum geben, alle Kärntner Ortstafeln zweisprachig auszuführen. Eine eigene Gemeindeaufsicht wird alle Gemeinden inspizieren, die vorgeben, dafür kein Geld zu haben und sicher noch andere Ungereimtheiten finden. All das kann geschehen, ohne dass der Bundeskanzler sein Lächeln aufgeben muss. Lassen wir Kärnten nicht allein. Tun wir was!
Graz, am 12.2.09
Hans Fraeulin.
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- Hans Fraeulin