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Die Ausstellung „Alte Ansichten“ zeigt Projekte und Ereignisse, die Graz nach 1945 geprägt haben, entlang von Themen wie Wohnen, Mobilität und Freiraum.

28/09/2004

"Alte Ansichten" - Stadtvisionen des 20. Jahrhunderts

Entwicklungslinien des permanenten Veränderungsprozesses Stadt am Beispiel Graz nach 1945

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl an Projekten und Ereignissen, welche die Stadt Graz nach 1945 wegweisend geprägt haben oder hätten. Einige Schlüsselprojekte sind exemplarisch herausgehoben, um die Notwendigkeit einer konsequenten Vor- und Rückschau sowie das permanente Hinterfragen des Phänomens Stadt zu verdeutlichen.

Die Bereiche Wohnen, Arbeiten, Mobilität, Verkehr, Grün- und Freiraum, Kultur und Bildung bestimmen die Gestalt der Stadt und ihren Lebensraum. Überlagert mit einer Zeitlinie ergeben sie die Matrix, welche Brüche und Verdichtungen in der Entwicklung der Stadt der letzten Jahrzehnte lesbar macht.

Im Zusammenfügen der Projekte kristallisieren sich unterschiedliche Schwerpunkte in der Entwicklung der Stadt Graz der jeweiligen Dezennien heraus, die sich auf Bautypologie, Theoriebildungen und Stadteilkonzeptionen beziehen. Diese schaffen einen übergeordneten Kontext zum Thema - die Einbettung der Entwicklung im Gesamtzusammenhang von Gesellschaft und Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, Kultur und Kunst.

Zeichnet die analoge Ausstellung ein sich veränderndes Bild der Stadt und ihren Entwicklungen entlang einer Zeitschiene, ermöglicht das Internet einen anderen Zugang zu den verhandelten Themenbereichen in der persönlichen Auswahl der Vor- und Rückschau, die sowohl einen Überblick verschaffen als auch zum Weiterdenken und Vernetzen anregen soll.

Die Ausstellung wurde 2002 im HDA-Graz für das Jahresprogrammes "europe.cc

changing cities" konzipiert und wird als Dauerleihgabe der Stadtbaudirektion zur

Verfügung gestellt und ist dort im Foyer im Erdgeschoss sowie im 5. Stock zu besichtigen.

Die Ausstellung in der Stadtbaudirektion wurde durch die Stadtbaudirektion ermöglicht, die on-line Präsentation auf www.gat.st vom Amt für Stadtentwicklung und Stadterhaltung unterstützt.

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