WANN: Freitag, 2. September, 9.30 Uhr bis Samstag, 3. September, 12.30 Uhr
WO: Congress Centrum Alpbach
Sprache: Simultanübersetzung aller Plenarveranstaltungen ins Deutsche und Englische
Gibt es die gerechte Stadt? Oder ist das System Stadt an sich schon ein sozial und ökologisch bedenklicher Ort? Was versteht man in Europa unter gerechter Stadtentwicklung, was in Ghana, Indien, Thailand oder China? Inwiefern sind gerechte Entwicklungen in europäischen Ländern in ungerechten Zuständen anderswo begründet? Die Alpbacher Baukulturgespräche diskutieren anhand internationaler Beispiele die Besonderheiten und Herausforderungen gerechter Stadtentwicklung im Zeitalter der Globalisierung.
In Ghana sind eigenständige und nachhaltige urbane Entwicklungen durch die Dominanz internationaler Investoren in Frage gestellt. Der scharfe Kontrast von Arm und Reich prägt Indiens Städte. Thailand setzt verstärkt auf ökologische Gerechtigkeit und fördert entsprechende infrastrukturelle Konzepte. China schließlich kämpft in der Entwicklung von Megacities mit der Frage der Gerechtigkeit. Ebenso steht soziale Gerechtigkeit seit vielen Jahren im Mittelpunkt der Debatte um eine europäische Stadtpolitik. Was bedeutet die Forderung nach Gerechtigkeit konkret für Städte wie Zürich oder Wien? ExpertInnen aus Planung, Wissenschaft, Architektur und Politik werden in Alpbach vielfältige Perspektiven für die gerechte Stadt in Gegenwart und Zukunft beleuchten.
ReferentInnen sind:
Emelia Arthur, Stellvertretende Ministerin, Westliche Region von Ghana, Shama Teekayupun Teerasuk, Vize Bürgermeister von Khon Kaen Shiling Zheng, Professor und Direktor, Institute of Architecture and Urban Space, Tongji Universität, Shanghai Maria Vassilakou, Vizebürgermeisterin und Stadträtin für Stadtentwicklung, Verkehr, Klimaschutz, Energieplanung und BürgerInnenbeteiligung, Wien Michael Ludwig, Amtsführender Stadtrat für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung, Wien
- Verfasser/in:
- Redaktion GAT Graz Architektur Täglich
Weiterführende Links
