Nach der jüngsten WIFO-Analyse sind in Österreich 14 Prozent derjenigen, die einen Hauptschulabschluss haben arbeitslos, dagegen nur 1,9 Prozent der AkademikerInnen. Daraus folgerte Unterrichtsministerin Claudia Schmied im heutigen Mittagsjournal auf Ö 1, dass ein Hauptschlussabschluss nicht mehr ausreichend sei, um auf dem Arbeitsmarkt bestehen zu können. Aus diesem Grund hat sie einen Maßnahmenkatalog erstellt, in dem neben Lehre und Matura, Neue Mittelschule, verpflichtendes Kindergartenjahr , mehr Ausbildungsplätze an berufsbegleitenden höheren Schulen, kleinere Klassen und intensive Bildungs- und Berufsberatung auch bessere Schulbauten angeführt werden. Insgesamt stellt Schmied für Schulinfrastruktur, darunter auch Schulgebäude, 1,7 Milliarden Euro Investitionen in Aussicht. Durch diese Maßnahme soll u. a. "die Bauwirtschaft Kraft in der Krise" erhalten.
- Verfasser/in:
- Redaktion GAT Graz Architektur Täglich

