Erwähnt wurde von Gemeinderat Philipp Pointner, NEOS, die durch eine Petition mit etwa 1700 Unterzeichner:innen in den vergangenen Tagen noch einmal sichtbar gewordene Kritik zum Rahmenplan aus der Bevölkerung heraus und vonseiten des Komitee Rösselmühle.
Dessen Engagement hob auch Kulturstadträtin Frau Claudia Unger, ÖVP, hervor, ergänzte aber, dass im Rahmenplan für die Kulturagenden konkrete Bedarfe festgehalten sind. Offen sei hier eher die Frage nach der Einbindung und dem Bedarf der GGZ, die die Stadt Graz genauer hätte definieren sollen.
Vizebürgermeisterin Judith Schwentner betonte zusammenfassend, dass der Rahmenplan der Beginn, einer weiteren intensiven Planungsphase sei, dass die Stadt hohes Interesse am Erhalt der Grünflächen habe und die Postgarage als Veranstaltungsort in ihrer Form erhalten bleibe. Stattdessen sei es absurd, Details zu Fischaufstiegshilfen etc. zum aktuellen Zeitpunkt diskutieren zu wollen. Der Rahmenplan verhindere allen voran auch, dass das Areal weiter verfalle, die wichtige Ressource brach liege und den Nachbarschaften wie der Stadt und ihren Bewohner:innen die Rösselmühle gänzlich entzogen werde. Laut Vizebürgermeistern haben zudem die Eigentümer das Ziel, Anlegerwohnungen ausdrücklich zu verhindern.
